Warum sind die Preise im Wärmepreis-Vergleich nur Beispiele?

Die vorbelegten Preise sind nur Startwerte für eine Beispielrechnung, weil Holzangebote, Gastarife und Strompreise nicht für jeden Haushalt gleich sind. Für eine belastbare persönliche Rechnung müssen sie durch eigene, zeitlich zusammenpassende Werte ersetzt werden.

Schon die Verkaufseinheiten unterscheiden sich: Scheitholz kann nach Raummaß angeboten werden, andere Brennstoffe nach Gewicht und Gas oder Strom nach Kilowattstunde. Hinzu kommen individuelle Vertragsbestandteile und regionale Angebote. Ein einzelner vorgegebener Preis könnte diese Unterschiede nicht zuverlässig abbilden und wäre schnell veraltet. Der Wärmepreis im Ergebnis ist deshalb keine gepflegte Marktkennzahl, sondern wird aus den eingegebenen Preisen und technischen Annahmen berechnet.

Im Wärmepreis-Vergleich sollten Werte aus eigenen Angeboten, Rechnungen oder Tarifen verwendet werden. Dokumentiere dabei, auf welchen Zeitraum und welches Angebot sich jede Eingabe bezieht. Sie müssen zur jeweiligen Eingabeeinheit und Bezugsbasis passen. Ein Gaspreis auf Brennwertbasis verlangt beispielsweise auch einen dazu passenden Nutzungsgrad; bei der Wärmepumpe beeinflusst die eingegebene Jahresarbeitszahl das Resultat.

Vergleiche außerdem Werte aus demselben Zeitraum. Das Ergebnis beschreibt die laufenden Wärmekosten unter den gewählten Annahmen. Es ist weder eine Preisprognose noch ein vollständiger Kostenvergleich einschließlich Anschaffung, Wartung und weiterer individueller Faktoren.